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Alternatives Online-Pfingstangebot 2021

Alle Informationen und Details zur Nachricht.

Alternatives Online-Pfingstangebot 2021

von Sebastian Sesing (Kommentare: 0)

Ihr Lieben,

leider sehen wir uns erneut gezwungen unser Pfingsttreffen abzusagen !
Obgleich sich die hiesigen Inzidenzzahlen langsam entspannen, erlauben die gesetzlichen Regelungen zum einen kein Zusammentreffen in größeren Gruppen, zum anderen besteht nach wie vor Beherbergungsverbot.
Das heißt auch, dass unsere drängende Mitgliederversammlung und Zukunftswerkstatt noch einmal verschoben werden müssen. Leider !
Im Moment planen wir daher ein Oktobertreffen, bei dem wir uns doch hoffentlich nach so vielen Monaten endlich wieder live und in Farbe sehen können… verbunden mit der Anforderung von niedrigeren Infektions- und gestiegenen Impfzahlen sowie entspannteren rechtlichen Rahmenbedingungen.

Es ist bitter, dass es nach wie vor so schwierig ist...
nichts desto trotz möchten wie nicht verzweifeln und ein Trostpflaster anbieten:

Für den baldigen Pfingstsonntag planen wir eine digitale Begegnung,
in der wir uns zwar nicht drücken, umarmen und schnuppern können -
aber zumindest doch – für alle, die einen online-Zugang haben - einander einmal wieder sehen, hören und vielleicht staunen.
Darum freuen wir uns über jeden, der mitmischen will:

Pfingstsonntag, 23. Mai 2021, 1130 Uhr zum Förderkreis-Mini-Pfingsten-Digital

• Ankommen…
• "Gedanken zu Pfingsten" - Einstimmung mit Alfred
• Gemeinsamer Austausch in Groß- und Kleingruppen mit Alfred & Stefanie
• Überraschungsbonbon…

Wie das geht ?

Loggt euch ein unter:

https://us02web.zoom.us/j/84054533366?pwd=UDkwcmdPT1kxZ0hXbnpVallad0RnQT09

Meeting-ID: 840 5453 3366; Kenncode: 148440

Die Veranstaltung findet (aus verschiedenen Gründen) über einen zoom-Link statt - Datenschutz ist hier leider nicht gewährleistet. Bitte loggt euch (ab 11 Uhr) auch schon einmal vorab ein, um eure technischen Einstellungen zu prüfen.
Darüber hinaus möchten wir mit euch noch Auszüge eines feinen und selbst geschriebenen Textes unseres Mitglieds Harald zum Thema „Ansteckende Gesundheit – das Virus Liebe“ teilen.
Und das wünschen wir euch allen, ganz gleich, ob wir uns Pfingstsonntag online sehen oder nicht: Lasst euch anstecken von dem, was euch gesund hält, was euch stärkt, ermutigt und kräftigt. Tut mehr von all dem, das euch erfreut, erfüllt und ein Lächeln zaubert. Und fühlt euch von ganzem Herzen feste umarmt !

Stefanie, Alfred & Annelie

 

Ansteckende Gesundheit

Das Virus Liebe kann nur in einem angstfreien, warm annehmenden Klima aktiv werden“

Zitat aus der Präambel des Förderkreises, geschrieben in einer Zeit, als noch niemand auch nur ahnen konnte, welches andere Virus einmal das Weltgeschehen beherrschen würde, so wie es seit mehr als einem Jahr das „Corona“-Virus tut.
Und leider geht es dabei nicht um ansteckende Gesundheit, jenen Begriff den Walther geprägt hat, sondern um ansteckende Krankheit, eine Pandemie, wie wir sie nur aus längst vergangenen Zeiten kannten. Und es ist natürlich ein reales Virus gemeint, das hier sein Unwesen treibt - nicht eine geistige oder energetische Kraft.
Man könnte es fast als bittere Ironie einstufen, dass damals der Begriff „Virus“ gewählt wurde. Vielleicht war es aber weitaus mehr als das, vielleicht eine tiefere Sicht in das Leben.
Wenn man davon ausgeht, dass alles, was ist oder geschieht, letztlich eine Manifestation von Energie ist, dann ist das, was wir gerade erleben, kein Zufall, keine Laune der Natur oder gar Verschwörung, sondern die Manifestation eines kollektiven energetischen Zustandes.

Die Konsequenzen, die wir im Alltag daraus ziehen müssen (Abstand halten, Masken tragen etc.), zeigen uns sehr bildhaft, wie wir vorher miteinander umgegangen sind.
Haben wir nicht schon im übertragenen Sinne oft Masken getragen oder sind auf Distanz zu anderen gegangen, wo Offenheit und Nähe angebracht gewesen wären?
Vielleicht wird es uns jetzt deswegen so überdeutlich vor Augen geführt.

Haben wir uns nicht längst alle daran gewöhnt in unserem persönlichen Dasein Sicherheit über alles zu stellen, auch vor Freiheit und Entwicklung ?
Verbergen unsere Schatten, aber auch unser Licht, haben alles Lebendige in uns abgetötet, für eine vermeintliche Sicherheit ?
Man könnte überspitzt und provokativ sagen: Momentan töten wir die Lebendigkeit, damit niemand sterben muss. Wir sehen, dass diese kollektive Energie, manifestiert als Virus, die Kraft hat uns zu zerstören.
Doch wie in jeder Krise - und damit kennen sich alle, die dem FK zugetan sind aus - liegt genau in dieser zerstörerischen Kraft auch eine Chance: Die Chance auf Heilung.

Dass das keine Floskel ist, wissen auch alle, die das 12-Schritte-Programm kennen und seine ihm innewohnende Kraft erfahren haben. Mit seiner Hilfe aus Schlamm eine Lotusblüte haben wachsen lassen (frei nach Thich Nhat Hanh: „No mud, no lotus“).

Ich bin Arzt und insofern auch davon überzeugt, dass die momentan getroffenen Maßnahmen (AHA, Tests, Impfung) alternativlos sind und früher oder später die Pandemie dadurch beherrscht werden kann.
Doch die entscheidende Frage ist, was lernen wir daraus?
Alle wollen anscheinend so schnell wie möglich zurück zur Normalität, es soll alles wieder so werden, wie vorher.
Da können die im 12-Schritte-Programm-Erfahrenen nur milde lächeln. Wie hätten sie sich jemals von ihrer Sucht befreien können, wenn es ihr erklärtes Ziel gewesen sei, alles solle wieder so werden, wie vor ihrem persönlichen „Lockdown“ ?

Der Förderkreis ist eine Institution, die schon seit vielen Jahren einen Beitrag leistet und das auch jetzt tun kann. Es liegt in aller Verantwortung aus dieser Krise zu lernen und daraus einen Fortschritt zu machen.
Der Förderkreis steht für ansteckende Gesundheit.
Und die brauchen wir momentan ganz besonders.

 

Harald, Mitglied Förderkreis

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