„Tanz, Körperlichkeit und emotionale Resonanz - Der Analytisch Strukturelle Tanz als Selbsterfahrung und Therapie"

-

Der Analytisch-Strukturelle Tanz (AST) wurde 1982 von Günter Ammon entwickelt zunächstmit dem Ziel, präverbal bindungs- und damit strukturell gestörten Patienten einen Entwicklungsraum zur Verfügung zu stellen, in dem sie über den spontanen Ausdruck im Tanz, als einer unbewussten Inszenierung auf der Körper-Ich-EbeneZugang zu lebensgeschichtlich früh unbewusst gespeicherten, affektiv-körperlichen Beziehungserfahrunge zu gewinnen. Dabei wird der AST in einem Gruppensetting durchgeführt, in dem die Tänzer sich allein in der Mitte der Gruppe spontan tänzerisch ausdrücken und Ihnen dann durch die Gruppenmitglieder widergespiegelt wird, was deren Tänze bei ihnen an Gefühlen, Assoziationen, Fantasien usw. ausgelöst haben.

Heute erfreut sich der AST großer Beliebtheit auch bei den ambulanten Patienten und auch als Tanzselbsterfahrung.

Ausgehend von Videoaufnahmen aus der tanztherapeutischen Arbeit sollen in dem Seminar gemeinsam mit den TeilnehmerInnen

a) die spezifischen Merkmale des AST als Selbsterfahrung und Therapie herausgearbeitet werden
b) der AST als ein die Psychotherapie um die körperliche Dimension erweiternder Ansatz sowie
c) die besondere Bedeutung des AST als eine Methode der Gruppenpsychotherapie diskutiert werden.

Auf Wunsch der Teilnehmer kann eine Tanzselbsterfahrung im Rahmen des Seminars durchgeführt werden.

Herzlich eingeladen sind Einzel- und Gruppenpsychotherapeuten verschiedener Richtungen und Schulen, aber auch Interessenten aus anderen Praxisfeldern (wie z.B. Selbsterfahrung, Pädagogik, Sozialarbeit u.a.), die an einer körperintegrativen Arbeit und an einem Erfahrungsaustausch mit KollegInnen interessiert sind.

 

Kosten: Nichtmitglieder 130,00 € / Mitglieder 110,00 €

Ort: Ev. Akademie

Zurück