Schatztruhe

Gute 24 Stunden

Instruktionen fürs Leben

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Dies sind die Worte des Dalai Lama zum Beginn des neuen Jahrtausends am 01.01.2001

  1. Berücksichtige,dass große Liebe und große Leistungen auch große Risikenerfordern.
  2. Wenndu verlierst, verliere die Lektion nicht.
  3. Befolgedie 3 R´s: Respekt fürdich selbst; Respekt fürandere und; Responsibility(Verantwortung) für alle deine Handlungen
  4. Erinneredich daran, nicht zu bekommen, was du möchtest kann manchmal einwunderbarer Glücksfall sein.
  5. Lernedie Regeln, dann weißt du, wie du sie richtig brechen kannst.
  6. Schadeeiner großen Freundschaft nicht durch einen kleinen Streit.
  7. Wenndu erkennst, dass du einen Fehler gemacht hast, unternehme solche Schritte, umihn zu korrigieren.
  8. Verbringejeden Tag etwas Zeit alleine.
  9. Öffnedeine Arme, um dich zu verändern, verliere dabei nicht deine Werte.
  10. Erinneredich daran, dass Stille manchmal die beste Antwort ist.
  11. Lebe eingutes, ehrenvolles Leben. Wenn du dann älter wirst und zurückdenkst,wirst du dich ein zweites Mal daran erfreuen.
  12. Eineliebevolle Atmosphäre in deinem Heim ist die beste Grundlage für dein Leben.
  13. BeiUnstimmigkeiten mit deinen Lieben beziehe dich nur auf die momentaneSituation.
  14. Teile deinWissen. Es ist eine Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen.
  15. Sei sanftmit der Erde und mit den Tieren.
  16. Gehe einmalim Jahr an einen Ort, an dem du noch niemals zuvor warst.
  17. Erinneredich daran, dass die beste Freundschaft diejenige ist, in der die Liebezueinander das sich gegenseitige Brauchen übersteigt.
  18. Beurteiledeinen Erfolg danach, was du aufgeben musstest, um ihn zu erhalten.
  19. Nähere dichder Liebe und auch dem Kochen mit unbedingter Hingabe.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann

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Von Charlie Chaplin

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, daß ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles was geschieht richtig ist
- von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich "SELBSTACHTUNG"

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, daß emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man „AUTHENTISCH-SEIN.

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,
wie es jemanden wirklich beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif war, auch wenn ich selbstdieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man „SELBSTACHTUNG“.

 

Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, daß alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsenwar.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

 

Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man "EHRLICHKEIT.

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das "GESUNDEN EGOISMUS"
aber heute weiß ich das ist "SELBSTLIEBE".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man "EINFACH-SEIN".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet.
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es "VOLLKOMMENHEIT".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, daß mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute "HERZENSWEISHEIT".

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,

DAS IST das Leben!

 

Diese Worte schrieb
Charlie Chaplin
an seinem 70. Geburtstag
am 16. April 1959.


Wann wird man unsere Kinder lehren, was sie selbst sind?

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Wannwird man unsere Kinder
inder Schule lehren, was sie selbst sind?
Jedemdieser Kinder sollte man sagen:
Weißtdu, was du bist?
Dubist ein Wunder!
Dubist einmalig!
Aufder ganzen Welt gibt es kein zweites Kind,
dasgenauso ist wie du.
UndMillionen von Jahren sind vergangen,
ohnedass es je ein Kind gegeben hätte wie dich.
Schaudeinen Körper an, welch ein Wunder!
DeineBeine, deine Arme, deine geschickten Finger,
deinenGang.
Ausdir kann ein Shakespeare werden,
einMichelangelo, ein Beethoven.
Esgibt nichts, was du nicht werden könntest.
Jawohl,du bist ein Wunder.
Undwenn du erwachsen sein wirst,
kannstdu dann einem anderen weh tun,
der,wie du selbst,
auchein Wunder ist?

 

Pablo Casals, dergroße spanische Cellist

Die Bekehrung des Knaben

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Rabbi Ahron kam einst in die Stadt, in der der kleineMordechai, der nachmalige Rabbi von Lechowitz, aufwuchs. Dessen Vater brachteihm den Knaben und klagte, dass der im Lernen keine Ausdauer habe. „Lasst ihnmir eine Weile hier“, sagte Rabbi Ahron. Als er mit dem kleinen Mordechaiallein war, legte er sich hin und bettete das Kind an sein Herz. Schweigendhielt er es am Herzen, bis der Vater kam. „Ich habe ihm ins Gewissen geredet“,sagte er, „hinfort wird es ihm an Ausdauer nicht fehlen.“

Wenn der Rabbi von Lechowitz diese Begebenheit erzählte,fügte er hinzu: „Damals habe ich gelernt, wie man Menschen bekehrt.“

MartinBuber

Stufen

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Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse